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Gemeinsamer, offener Brief des HFC-Fanszene e.V. und des Eiserne V.I.R.U.S. e.V. an die Sicherheitsinstitutionen der Stadt Leipzig und des Zentralstadions Leipzig

11. August 2010 · Keine Kommentare

Es hätte ein Fussballfest und großartige Werbung für die Sportstadt Leipzig sowie die beteiligten Vereine werden können, doch letztendlich war es das Sinnbild für die zunehmende Erosion des Fussballs und seiner Fankultur durch unverhältnismäßige Eingriffe staatlicher und privater Sicherheitsinstitutionen. Das dürfte das bereits jetzt feststehende Fazit des mit großer Vorfreude erwarteten DFB-Pokalspiels Chemie Halle gegen Union Berlin sein.

Die Vorfreude währte nicht lange, denn die sogenannten verantwortlichen Sicherheitsexperten wussten nicht zum ersten Mal ihr unermüdliches Talent zur Trübung einer solchen Vorfreude geschickt einzusetzen. Und so machen sich auf Seiten beider Anhängerschaften nun mehr und mehr Gefühle der Wut, Ohnmacht und des blanken Unverständnisses breit.

Ein Zuschauerlimit von 12500 wurde diktiert, was einem Teilausschluss der Öffentlichkeit gleichkommt. Karten dürfen nicht im Internet angeboten werden und die Tageskassen müssen verschlossen bleiben. Über die im Superlativ berichteten intensiven Personenkontrollen wollen wir uns dabei jetzt mal noch keine Gedanken machen. Diese Auflagen deuten nicht auf einen einvernehmlich gefundenen Kompromiss aller im Vorfeld beteiligten Akteure hin, sondern auf einseitige Diktate. Die Leidtragenden sind neben den finanziell gebeutelten Vereinen hauptsächlich die Fussballfans. Auswärtigen Anhängern wird der Kauf von Karten schwer bis unmöglich gemacht, neutrale Zuschauer werden ausgeschlossen.

Mit diesem Handeln, das offensichtlich von Ängsten, Hysterie und Panikmache getragen ist, schießt man sich in Leipzig ein Eigentor. Statt im Vorfeld der Partie Souveränität, Zuversicht und Gelassenheit auszustrahlen, schürt man mit diesem mehr als fragwürdigen Sicherheitskonzept nur Wut und Aggressionen in den Fanlagern beider Vereine. Ein stichhaltiges Sicherheitskonzept beinhaltet nicht nur die Abwehr unmittelbarer Gefahren, sondern auch eine im Vorfeld geschaffene Atmosphäre, die dazu prädestiniertist, ein ruhiges Fussballspiel über die Bühne zu bringen. Dies ist den Leipziger Sicherheitsinstitutionen mit ihrem verantwortungslosen Handeln in keinster Weise gelungen, sodass man an diesem Punkt stark an deren Kompetenz zweifeln muss.

Desweiteren tragen diese Auflagen ganz sicher nicht dazu bei, ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Fussballfans und Sicherheitsinstitutionen aufzubauen, was besonders die Polizei auf staatlicher Seite immer wieder gerne betont. So muss man sich auf deren Seite die Frage gefallen lassen, ob derartige Auflagen geeignet dafür sind und man alles dafür unternimmt, ein entspanntes und auf Vertrauen basierendes Verhältnis zwischen Fans und Polizei zu fördern.

Am Ende stehen für die Fans nur die beschlossenen Auflagen. Die Grundlage, auf der diese getroffen wurden, sind für niemanden von außerhalb ersichtlich, wodurch der Eindruck willkürlicher Festlegung statt hinreichender Legitimation entsteht. Mit mehr Transparenz und Partizipation in der Entscheidungsfindung wäre es möglich gewesen, die Wogen nicht so hoch schlagen zu lassen. Die Vereine und ihre Fan- bzw. Sicherheitsbeauftragten werden wohl oder übel angehört, doch wirkliches Mitspracherecht besitzen sie nicht. Als lästiges Übel scheinen sie nur noch Spielball des Staates und des Kapitals zu sein.

Sah man sich in Leipzig vor nicht allzu langer Zeit noch gut genug gerüstet, um das größte Sportevent der Welt - die Olympischen Spiele - auszutragen und im Jahr 2006 WM-Spiele zu organisieren, kapituliert man jetzt vor der Sicherheitsfrage eines DFB-Pokalspiels. Ein Armutszeugnis für diese Stadt, das seinesgleichen sucht.

Wir, die Fans des Halleschen FC und des 1. FC Union Berlin sind überzeugt davon, das die Begegnung unserer beiden Vereine im Rahmen der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals im 43.000 Mann fassenden Leipziger Zentralstadion genauso durchführbar sind wie die wesentlich mehr Brisanz mitsichbringenden Stadtderbies zwischen den 1. FC Lok und dem FC Sachsen Leipzig an gleicher
Stätte.

Deshalb fordern wir auch im Interesse unserer Vereine und zahlreicher neutraler Zuschauer aus der Stadt Leipzig und dem gesamten Umfeld den Entfall des Zuschauerlimits von 12.500 Zuschauern, die Öffnung der Tageskassen sowie die Öffnung der Gegengeraden “Sektor C” (ggf. mit Einrichtung von Pufferblöcken analog der genannten, wesentlich brisanteren Spiele 1. FC Lok - FC Sachsen Leipzig) Gleichzeitig rufen wir schon jetzt alle Stadionbesucher des DFB-Pokalspiels HFC-1. FC Union Berlin am 15. August 2010 in Leipzig zur Besonnenheit auf und Provokationen zu unterlassen bzw. sich nicht in solche verwickeln zu lassen.

HFC-Fanszene e.V.
Vorstand

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„Die Mauer muss weg!“

9. August 2010 · Keine Kommentare

Sehr geehrter Damen und Herren,

nach Monaten des Schweigens und Verharrens, immer darauf vertrauend, dass die Zeit der Zusammenarbeit für uns doch noch kommen würde, müssen wir als HFC-Fanszene e.V. in Sachen Stadionplanung ernüchtert und etwas resigniert feststellen, dass es entgegen aller früheren Beteuerungen der maßgebenden Leute, leider zu keinem Zeitpunkt zu der mehrfach in der Öffentlichkeit zugesicherten Zusammenarbeit zwischen der Stadt, dem HFC und seinen Fans gekommen ist.

Von Start der Planungen weg, wurden die Fans immer wieder auf spätere Termine vertröstet, wurde in Fanforen und Briefen hoch und heilig versprochen, dass der Zeitpunkt käme, wo die Fans des HFC auch ihre Ideen mit in dieses für sie so wichtige Bauvorhaben einbringen können.

Nach den jüngsten Ausführungen auf dem Fanforum vom 28. Juli 2010 sind wir jedoch realistisch genug um zu erkennen, dass dieser Zug ganz offensichtlich ohne uns abgefahren ist. Warum es trotz anderslautender Aussagen und zahlreichen Beispielen, wo am eigentlichen Zweck vorbeigeplant wurde (Brandberge-Halle, Händel-Halle etc.), in Halle einmal mehr nicht möglich war, die Öffentlichkeit mit in eine der zahlreichen Planungsrunden mit einzubeziehen, entzieht sich unserer Kenntnis - vor allem aber unserem Verständnis! Offenbar spielen Eindrücke und Erfahrungen, welche Tausende von Fans über Jahre in den unterschiedlichsten nationalen und internationalen Stadien gesammelt haben in Halle keine Rolle und sind es nicht wert, wenigstens als Diskussionsgrundlage in den Entscheidungsprozeß einzufließen.

Ganz abgesehen von der schlechten Vorbildwirkung und der Vermittlung falscher Werte, vor allem gegenüber der jüngeren Generation, hat man hier zudem alles andere als ein Paradebeispiel in Sachen Offenheit, Ehrlichkeit und Transparenz abgeliefert. Wie sonst sollte man die Diskrepanz zwischen eigener Aussage und späterem Handeln werten?

Letzten Endes übergeht man aber mit dem eingeschlagenen Weg in gewisser Art und Weise genau diejenigen, welche das Stadion letzten Endes zu wirtschaftlichem Erfolg führen sollen, die späteren Besucher und Konsumenten.

Gemäß der Vorstellung durch die Planer und dem verkündeten Anspruch der Stadt Halle und der bauausführenden Firma GP Papenburg Hochbau, erhalten die Fußballfans ein Stadion wie folgt:

„Nach englischem Vorbild wird das Stadion mit steileren Rängen ausgestattet, die die Fans bis dicht an den Rand des mit einer Rasenheizung ausgestatteten Spielfeldes heranbringen. Die Zuschauerränge werden komplett von einer Dachkonstruktion mit aufgesetztem Flutlicht umspannt und bieten 9.000 Steh- sowie 5.400 Sitzplätze. Zudem wird das Stadion mit zwei Business-Bereichen, einer Ehrentribüne, einem Pressebereich und acht Logen ausgestattet, die insgesamt weitere 600 Sitzplätze bieten. Fast im gesamten Stadion soll außerdem auf Sicherheitszäune, die die Sicht in den unteren Reihen versperren, verzichtet werden. Aber dennoch wird es in der Fankurve einen Zaun und weitere Sicherheitsvorkehrungen geben, so dass die Sicherheitsbestimmungen des Deutschen Fußballbundes erfüllt werden.”

Das hört sich für den Außenstehenden grundsätzlich erst einmal sehr gut an, geht aber an der Realität offenbar genauso vorbei, wie die bisher veröffentlichten Bilder und Animationen zum Stadionneubau. Hier wird man später beispielsweise etwa 5000 zusätzliche Sitzplätze, eine schicke Außentreppe und ein teilverglastes Dach samt umweltschonender Solaranlage vergeblich suchen, denn diese sind bereits jetzt dem Rotstift zum Opfer gefallen und werden nicht umgesetzt. Lapidare Aussage dazu „ die stammen aus einer früheren Planungsphase”.

Wir wären keine leidgeprüften Hallenser und Sportsfreunde, wenn uns das nun schon umgeworfen oder über die Maßen in Verwunderung versetzt hätte. In gewisser Weise haben wir sogar ein wenig Verständnis dafür, dass das Budget in Zeiten leerer Kassen sehr eng bemessen ist und sich die eine oder andere „Spielerei” am Ende doch nicht wie geplant umsetzen lässt.
Genau so eine „Spielerei” ist aber aus unserer sicht der Fakt der geplanten 2,20 m bis 2,40 m hohen Betonmauer im Stadioninnenraum - also zwischen Spielfeld und Tribünenbereich - nicht und steht im krassen Gegensatz zum weiter oben beschriebenen Anspruch, ein Stadion nach englischem Vorbild zu errichten! In englischen Stadien sind die Tribünen teilweise bis auf Höhe Grasnarbe bis an das Spielfeld herangezogen, so dass sich ein Vergleich mit der in Halle geplanten Variante schlicht verbietet. Uns ist kein englisches Stadien in ähnlicher Größenordnung bekannt, welches durch eine derartige Mauer verschandelt wurde. Bitte sehen Sie sich hierzu im Anhang die entsprechenden Bilder von Blackpool FC (7.1 - 7.4) und Wigan Athletic FC (8.1 - 8.2) an. So sehen britische Stadien aus!

Diese überdimensional hohe Betonmauer beeinflusst unserer Meinung nach die gesamte Ästhetik und Ausstrahlung des Projektes KWS derart negativ, dass wir uns hiermit als HFC-Fanszene e.V. in Sachen Stadion ein letztes Mal öffentlich Gehör verschaffen und sie auf das Dringendste bitten wollen, an dieser Stelle noch einmal korrigierend einzugreifen!
Kurz und griffig formuliert „die Mauer muss weg!”

Die weiteren im Anhang dieses Schreibens beigefügten Bilder sollen das Ganze visuell ein wenig greifbarer machen und einen Eindruck davon vermitteln, was es bedeuten könnte, von einer solch hohen Betonmauer umgeben zu sein. Nicht nur, dass es für die Spieler ein schier unheimliches Gefühl sein muss, in einem solchen Betonbecken Fußball zu spielen, nein auch der wichtige direkte verbale und körperliche Kontakt zwischen Spielern und Fans (vor und nach dem Spiel), würde diesem Monstrum künftig zwangsläufig zum Opfer fallen.
Erahnen kann man das Ganze auf den Bildern aus Rostock (5.1 - 5.4) und Leipzig (4.1 - 4.2) im Anhang diese Schreibens.

Auf eine diesbezüglich Frage beim Fanforum am 28.07.10, musste dann auch eine mittlerweile offenbar weit verbreitete und recht bequeme Antwort herhalten, das sind Vorgaben der Sicherheitsbehörden und des DFB. Wirklich?
Dass dies allerdings so nicht ganz stimmen kann, zeigen die Beispiele erst kürzlich errichteter Stadien in Magdeburg, Aachen und Dresden. Hier wurden die genannten Mauern in absolut erträglicher Höhe von etwa 0,80 bis 1,50 m ausgeführt und ermöglichen damit wirklich eine gewisse Nähe zum Spielgeschehen auf dem Rasen. Hierfür stehen exemplarisch die Bilder 1.1 bis 1.2, 2.1 bis 2.4 und 3.1 bis 3.3 im Anhang dieses Schreibens. Warum ist dies also in Halle nicht möglich?

Bitte vergleichen Sie diese Bilder auch mit den Negativbeispielen Rostock und Leipzig. Hier wurde eine solche Stadionmauer im Innenraum errichtet, was jedoch auf Grund der jeweiligen Gesamtzuschauerkapazität, die deutlich über der geplanten Halleschen Variante liegt, ein wenig relativiert wird. So ist man beispielsweise in Rostock von Unterkante Tribüne mindestens 11 m vom Spielfeldrand entfernt, in Leipzig liegen die Abstände an den Seiten zum Teil noch deutlich darüber. In Halle wird ein Spielfeldabstand von 6 m geplant, was die Mauer noch mächtiger und erdrückender wirken lassen würde.

Wir möchten an alle handelnden Personen die noch am Entscheidungsprozeß beteiligt sind appellieren und darum bitten, sich dafür einzusetzen, dass wir diese Mauer nicht oder zumindest nicht in der angedachten Höhe bekommen.

Sicher wird hier als erstes Gegenargument das bereits durchgeplante Hauptgebäude ins Feld geführt, aber selbst hierfür gäbe es eine Lösung. Die Mauer wie geplant auf Seiten der Haupttribüne ausführen, dafür aber die anderen drei Tribünen einschließlich der Kurven bzw. Ecken davon verschonen.

In der Hoffnung darauf, dass Sie sich dieser Angelegenheit noch einmal von planerischen Seite her nähern, verbleiben wir

Mit freundlichen Grüßen

HFC-Fanszene e.V.
Der Vorstand

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HFC-Fans stehen in den Startlöchern

13. Juli 2010 · Keine Kommentare

HALLE/MZ/KEB. In den Räumen des Fanprojektes Halle ließ es sich am späten Donnerstagnachmittag wunderbar aushalten. Eine angenehme Kühle lag in einem Zimmer, das die Sonnenstrahlen ganz offenbar nicht erreicht hatten. Die Hitze kam dort nicht hin und so konnten die Mitglieder der HFC-Fanszene e.V. ihren Gedanken zur neuen Saison freien Lauf lassen.

Nach dem Bekanntwerden des Rahmen-Terminplans wurden erste Reisepläne zu den Auswärtsspielen diskutiert. Die Gedanken schwelgen bereits über Choreographien, für deren originellen Inhalt die Fans des HFC bundesweit bekannt sind. Aber es gibt auch viele offene Fragen. Carsten Böhme, der Vorsitzende des Vereins, macht darauf aufmerksam, dass bis zum DFB-Pokalspiel gegen den Zweitligisten Union Berlin gerade noch fünf Wochen Zeit seien. “Wir wissen nur, dass dieses Spiel in Leipzig stattfindet. Aber wir hätten gern auch gewusst, wie der HFC diese Partie organisiert, in welcher Kurve die HFC-Fans stehen? Und vieles mehr.”

Auch zum Stadion-Neubau besteht ein großer Informationsbedarf. Im Vorfeld der Planung habe es viele Informationsveranstaltungen gegeben. Baudezernent Thomas Pohlack habe dort zugesichert, auch die Ideen der Fans mit in das Projekt einfließen zu lassen, wo dies möglich sei. Auf Nachfragen hatte HFC-Präsident Michael Schädlich die Anhänger vertröstet “auf die Zeit, bis die Verträge unterschrieben sind”. “Jetzt werden sie umgesetzt und es rollen die Bagger an. Ob sich unsere Vorstellungen irgendwo wiederfinden, wissen wir nicht”, sagt Torsten Walter, der stellvertretende Vorsitzende des Vereins. “Aber das Gerücht, dass das Stadion nur 5000 Sitz-, aber 10000 Stehplätze hat, hält sich hartnäckig”, sagt André Meißner.

Alle miteinander einte die Vorfreude auf die neue Saison. Ohne Ausnahme war sich die Runde einig, dass der HFC wieder ganz oben mitspielen und ein ernsthafter Konkurrent des selbst ernannten Staffel-Krösus RasenBallsport Leipzig sein wird. “Je nachdem, wie man oben mitspielen definiert”, schränkte Torsten Walter ein. Die Tatsache, dass Umzüge nach Leipzig vorerst nur zum Pokalspiel gegen Berlin und zum Landesderby gegen den 1. FC Magdeburg anstehen, nahmen alle mit Wohlwollen auf. Auch wenn sie sofort wussten, dass sie ihren Teil leisten müssen, damit es dabei bleibt.

Quelle: MZ-Web

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Spendenscheck an den Verein zur Förderung krebskranker Kinder Halle (Saale) e.V. übergeben

25. Juni 2010 · Keine Kommentare

Am Dienstag den 22.06.2009 übergaben Vertreter der Stadt Halle (Saale) und des HFC-Fanszene e.V. dem Verein zur Förderung krebskranker Kinder Halle (Saale) e.V. einen Spendenscheck in Höhe von 743,50 €. Dieser Betrag wurde bei den 6. Kinder- und Jugendfestspielen des Amtes für Kinder, Jugend und Familie im Rahmen der Kurt-Wabbel-Abschiedsfeier von HFC Fans gespendet. Zur KWS-Abschiedsparty am 5.6.2010 wurden 25 Haupttribünensitze und abgepackte Stücke des heiligen Rasens versteigert.

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v.l.n.r. Hr.Kluge (Leiter Fanprojekt), Hr.Kogge (Beigeordneter Soziales), Fr.Arndt (Verein z. Förderung krebskranker Kinder), Fr. Brederlow (Jugendamtsleiterin), Hr. Striesenow (Mitarbeiter Fanprojekt), Hr. Böhme (1.Vorsitzender HFC-Fanszene e.V.)

Carsten Böhme (Vorsitzender HFC-Fanszene e.V.): ” Wir wollen mit dieser Spende zeigen, dass HFC Fans über den Fußball hinaus gesellschaftlich engagiert sind und einen Beitrag zur Unterstützung und Heilung der kranken Kinder leisten. Darüber hinaus möchten wir auch ein Stück Öffentlichkeit für die Kinderkrebshilfe erzielen und somit noch mehr Menschen für dieses Thema sensibilisieren.”

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Bitte um Stellungnahme des NOFV zur Regionalliga-Reform 2012 - DFB-Bundestag im Oktober in Essen

17. Juni 2010 · 1 Kommentar

Sehr geehrter Herr Dr. Moldenhauer,

nachdem nun die 3. Liga in der deutschen Fußballlandschaft implementiert wurde und von der Mehrheit als erfolgreich bewertet wird, ist es und an der Zeit, die Ligen darunter in den Fokus zu stellen, sprich die Organisation der derzeit 3 existierenden Regionalliga-Staffeln (Nord/West/Süd) auf den Prüfstand zu stellen.

Wie sicherlich auch Sie erfahren haben, sind die meisten in Vereine - nicht nur die, die in den Regionalligen spielen - nicht mit der derzeitigen Organisation zufrieden, im Speziellen mit der Integration der Zweitvertretungen der Profivereine. Diese rauben, wie jeder Interessierte wahrnehmen kann, der Regionalliga ein extremes Maß an Attraktivität bei gleichhohen Aufwendungen für die Amateurvereine.

Derzeit sind verschiedenste Möglichkeiten der Neuorganisation der Regionalliga im Gespräch von einer Zweiteilung (Nord/Süd) bis hin zu einer Einteilung in 6 Staffeln, wobei die Idee einer Sonderstaffel für die Zweitvertretungen der Profivereine offensichtlich unumgänglich scheint.

Nun vertreten Sie als Präsident des NOFV neben dem HFC, 1.FCM, CFC und ZFC auch andere Vereine im Bereich der neuen Bundesländer im Dachverband DFB und werden einen Vorschlag zur Reform der Regionalligen auf dem nächsten DFB-Bundestag im Oktober in Essen vortragen.

Da auch der Hallesche FC unmittelbar von einer Neustrukturierung betroffen sein wird, interessiert uns - die Fanszene des HFC - natürlich sehr stark, wie Sie uns gemeinsam im Oktober deutschlandweit vertreten werden.

Bitte lassen Sie uns Ihre Sichtweise wissen!

Mit sportlichen Grüßen

Der Vorstand des HFC-Fanszene e.V.

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Pro-Regionalliga-Reform 2012

15. Juni 2010 · Keine Kommentare

Der HFC-Fanszene e.V. unterstützt die Faninitiative des Fanvereins Darmstadt 98 e.V. Dieser Initiativvorschlag sieht eine Reform der Regionalligen vor.

Kernbotschaft: Es soll eine Regionalliga mit zwei Staffeln (Nord/Süd) installiert werden. Alle U23-Mannschaften werden in eine eigene, dritte Staffel versetzt. Die Meister der Nord- und Südstaffel sowie einer der beiden Tabellenzweiten (–> Relegationsspiel) steigen in die 3.Liga auf. Aus der dritten Liga steigen die letzten drei Teams ab. Aus der U23-Liga steigt das beste Team auf. Unabhängig vom Tabellenplatz steigt das schlechteste U23-Team in der
3.Liga in die U23-Liga ab. So wird auch gleichzeitig sichergestellt, dass es nicht mehr als vier U23-Teams in der 3.Liga geben kann.

Alle weiteren detaillierten Info’s sind unter “http://www.pro-regionalliga-reform-2012.de/” nachlesbar.

Hier kann man sich auch als “Unterstützer” melden und auf der entsprechenden Homepage eintragen lassen.

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Werbeaktion auf dem Marktplatz sorgte trotz Regen für beste Stimmung

17. Mai 2010 · Keine Kommentare

Der HFC-Fanszene e.V. zeigte 2 Tage vor dem Landespokalfinale in Sangerhausen nochmal Flagge und rührte für das Endspiel gegen Halberstadt sowie für das allerletzte Spiel des Clubs im alterehrwürdigen Kurt-Wabbel-Stadion, am 22. Mai 2010 gegen Hannover 96 U23, heftig die Werbetrommel.

Mit einer Dauerschleife von Ulli Schwinges brandaktueller ”Goodbye KWS” Gedächtnishymne und den charmanten Ansprachen von Stadionsprecher Markus Hein, lockte man trotz Dauerregens zahlreiche Passanten an den Infostand.

Im imposanten “KWS Gedächtnisbuch” verabschiedeten sich Fans und Sympathisanten auf ganz persönliche Weise von der alten Hütte in der Kantstrasse. Neben Live unterschriebenen Autogrammkarten von Markus Müller und Phillip Schubert, gab es beim Torwandschiessen u.a. Freikarten für das letzte Heimspiel im KWS zu gewinnen. Zu guter Letzt konnten noch jede menge Tickets für die nächsten beide Spiele des HFC an den Mann bzw. die Frau gebracht werden.

Weitere Impressionen gibt es beim Fanprojekt Halle.

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HFC-Fanszene e.V. - Werbeaktion auf dem Markt für das letzte Spiel im KWS

11. Mai 2010 · Keine Kommentare

Der HFC Fanszene e.V. wird am Freitag, 14. Mai 2010 auf dem Halleschen Marktplatz in der Zeit von 15.00 bis 19.00 Uhr eine Werbeaktion für das allerletzte Spiel im Kurt-Wabbel-Stadion durchführen.

Ziel der Aktion ist es, möglichst viele Hallenser ins alt ehrwürdige Kurt-Wabbel-Stadion zu locken und dass man sich gemeinsam vom „alten Haus“ würdevoll verabschiedet. Die Aktion wird von bekannten HFC-Stadionsprecher Markus Hein moderiert, außerdem werden Spieler des HFC an der Veranstaltung teilnehmen und den interessierten Fußballfans Rede und Antwort stehen.  Während der Aktion soll u.a. ein Torwandschießen stattfinden, bei dem als Hauptpreise Eintrittskarten für das letzte Heimspiel des HFC zu gewinnen sind. Die im HFC-Fanszene e.V. organisierten Fans wollen nicht nur die Werbeaktion sondern auch eben dieses letzte Heimspiel zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen. Hierzu stellen sie auf dem Markt selbstgesammeltes Material zur Geschichte des Kurt-Wabbel-Stadion aus, in dem der HFC seit vielen Jahrzehnten zu Hause ist. Die Werbeaktion am 14. Mai 2010 bietet weiterhin die erste Chance, sich bleibend vom Kurt-Wabbel-Stadion zu verabschieden.

Hierfür haben die HFC-Fanszene-Mitglieder ein „Kondolenz“-Buch gestiftet, indem man sich mit einer im Wabbel-Stadion selbst erlebten Geschichte verewigen kann. Aber die Werbeaktion auf dem Markt - wie auch das letzte Heimspiel selbst - soll natürlich keine Trauerfeier sondern in weiteres rot-weißes Fest werden und schon viel Vorfreude auf das neue „Schmuckkästchen“ wecken, was an gleicher Stelle im denkmalgeschützten Porphyr-Oval in der Kantstraße  entstehen wird. Die Werbeaktion am 14.05.2010 wird (bis dato) bereits vom WOSZ-Fanshop und der Köstritzer-Brauerei unterstützt.

Das letzte Spiel im Kurt-Wabbel-Stadion wird am Samstag, 22. Mai 2010 ausgetragen, es ist zugleich das letzte Heimspiel des HFC, Gegner ist die 2. Mannschaft vom Bundesligisten Hannover 96.

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Antwort von Lutz Schülbe, Präsident des BSV Ammendorf auf den HFC-Fanszene-Brief.

26. April 2010 · Keine Kommentare

Der Präsident des BSV Ammendorf, Lutz Schülbe, beantwortete das Schreiben des HFC-Fanszene e.V. sofort nach Erhalt per Telefon am 26.04.10.

Er erläuterte die Preisgestaltung anhand des Vorverkaufpreises von 7 EUR und verwies gleichzeitig auf die lange Vorverkaufszeit, die es jedem Interessenten ermöglicht, den Vorzugspreis gegenüber der Tageskasse (8 EUR) wahrzunehmen.

Zunächst wählte er mit 7 EUR die Mitte zwischen einer BSV- (5 EUR) und einer HFC-Punktspiel-Eintrittskarte (9 EUR). Weiterhin verwies er auf die im Vergleich zu einem Verbandsligaspiel erhöhten Kosten hinsichtlich Sicherheit, die letztlich auch von der Polizei auferlegt wird (gewerblicher Sicherheitsdienst „Leipziger Löwen“ und 10 HFC-Ordner). Weiterhin muss der BSV hinsichtlich des erhöhten Zuschaueraufkommens auch zusätzliche, kostenpflichtige Toiletten aufstellen. Auch entsprechend angepasstes Catering muss der BSV Ammendorf arrangieren.

Lutz Schülbe klärte auch darüber auf, dass die Einnahmenteilung nicht 20% FSA, 40% BSV und 40% HFC beträgt sondern - nach Abzug der Schiedsrichterkosten -50/50 (BSV/HFC) ohne FSA-Beteiligung.

Der vom HFC-Fanszene-Brief enttäuschte, hörbar aufgewühlte, Lutz Schülbe, verwies darauf, dass auch er immer HFCer war und ist, und es in der Preisgestaltung in keinsterweise darum geht, HFC-Fans „zu schröpfen“ oder den BSV „zu bereichern“, sondern in erster Linie, ein gemeinsames, stadtinternes Fußballfest mit den entsprechenden, durchaus kostenintensiven Rahmenbedingungen zu organisieren und durchzuführen. Um die Begegnung in Ammendorf für die HFC-Fans so angenehm wie möglich zu gestalten, hat Lutz Schülbe u.a. auch den bekannten und beliebten HFC-Stadionsprecher Markus Hein engagiert. Er vermittelte ehrlich und glaubhaft, dass er es bedauern würde, wenn die ihm durchaus bekannten leidenschaftlichen HFC-Fans diesem eventuell einmaligen, reizvollen Pokal-Viertelfinalspiel fernbleiben oder dieses gar boykottieren würden.
Lutz Schülbe erklärte sich außerdem bereit - ohne jeglichen Zynismus - um jeden Fan am Eingang zu werben und diesen zum Eintritt ins Stadion der Waggonbauer zu bewegen.

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Offener Brief: Eintrittspreise zum FSA-Pokal-Viertelfinale BSV Ammendorf-HFC

26. April 2010 · Keine Kommentare

Sehr geehrter Vorstand des BSV Ammendorf 1910 e.V.,
Sehr geehrter Herr Schülbe, sehr geehrter Herr Ludolph,

auch wenn die Eintrittspreise zur FSA-Pokal-

Viertelfinalbegegnung BSV Amendorf – HFC durch Ihren Verein bereits festgelegt und der Vorverkauf gestartet wurde, möchte Ihnen der HFC-Fanszene e.V. trotzdem die Sichtweise der in unserem Dachverband organisierten HFC-Fans mitteilen:

Auch wir sind der Meinung, dass zu o.g. Pokalbegegnung ein Topspielzuschlag gerechtfertigt ist. Jedoch ist unserer Ansicht nach die Gestaltung der Eintrittspreise
(7,-€ im Vorverkauf und 8,-€ an der Tagskasse) extrem überzogen, faktisch unangemessen und steht in keinerlei Relation zu gleichartigen Pokalspielen bzw. zu den Eintrittspreisen ihres Vereins im Punktspielbetrieb.

Uns ist auch bewusst, dass wir einen äußerst geringen Einfluss auf marktwirtschaftlich festzulegende Eintrittpreise zu Fußballspielen besitzen. Trotzdem möchten wir in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass in der Konsequenz auch Teile der HFC-Fans bei derartigen Ticketpreisen - bedauerlicherweise - von ihrem Konsumentenrecht Gebrauch machen und diesem Fußballspiel nicht als zahlende Zuschauer beiwohnen werden.

Wir möchten abschließend unsere Enttäuschung äußern, dass die ansonsten sehr guten Beziehungen beider Vereine - beispielsweise das freundschaftlich-faire Miteinander der Fans zu den alljährlichen HFC-Hallenturnieren, die vielen beliebten ehemaligen HFC-Spieler in Ihrem Verein, als auch die sehr guten Kontakte in den Führungsgremien beider Vereine - durch derartige Eintrittspreise belastet wird.

Mit freundlichen Grüßen

Carsten Böhme
1. Vorsitzender
HFC-Fanszene e.V.

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